VORSTELLUNG DES UNTERNEHMENS

AUDIOGUIDE FOR ALL

Was ist das Ziel von Audioguide For All?

"Es liegt was in der Luft ..." oder "Die Essenz der Dinge" ...

Hörgeschichten zu Exponaten sind wie der Duft -
sie sind wie die Essenz der Dinge und ihrer Zeit.


Jedes Exponat hat seine eigene Ausstrahlung.
Mit Geschichten und Klängen wird diese treffend übertragen.
So wird Wesentliches fast unbewußt - wie nebenbei - aufgenommen.

Auch bei der Entwicklung von Hörgeschichten bedarf es Zutaten höchster Qualität.

Professionelles Wissen zu Kombination, "Dosierung" und Platzierung ist ausschlaggebend.
 

Das Museum besitzt eine Zutat sicher selbst, Wissenswertes zum Ausstellungsstück.

Wir haben das Wissen zu Kreation und Aufnahme authentischer, (be-)merkenswerter Geschichten.

Gemeinsam bewirken wir so, dass Exponate wieder spürbar und unvergesslich werden.

Mediale Überflutung und wachsende Ansprüche prägen unsere Zeit.

Deshalb halten wir den Nutzungskontext und die Wahrnehmungspsychologie besonders im Blick.

Wir beraten zu Erkenntnissen der Wahrnehmung, zu Didaktik und zur Beseitigung von Nutzungshürden. Kontaktieren Sie uns gerne.

Kennen Sie das?
 

Sie möchten Medien massvoll einsetzen?
Sie möchten sie passgenau für Besucher und Nutzungssituationen gestalten?

 

Wirklich kurzweilige Hörtexte selbst zu schreiben will gelernt sein.

Sprechen Sie uns an, wir unterstützen Sie gerne dabei.
Sagen Sie mit uns dem Thema "Medienmüdigkeit" den Kampf an!

Mit professioneller Qualität, Tests und maßvollem Umgang gelingt das.

 

Wir sind auf auditive und visuelle Wahrnehmung spezialisiert.

Unsere Dienstleistung ist die maßgeschneiderte Medienkonzeption.

Dabei stehen der Mensch sowie der Medienzweck im Fokus.


Erst, wenn man herausgearbeitet hat:
> welchen Zusatzwert ein Medium erbringen soll

> wer es - mit welchen Fähigkeiten, in welcher Situation - nutzt

können Gesamtkonzept, Inhalte und Vermittlungstechnik erstellt werden.

 

Wir stellen mit Ihnen sicher, dass Hörinhalte auf offene Ohren stoßen,
Besucher berühren und gut in Erinnerung bleiben.

 

Ihr Vorteil: Sie investieren nachhaltiger.

Besucherorientiert produzierte Medien verbessern nachweislich die Zufriedenheit.

Wer sind unsere Kunden?
 

  • MUSEEN
  • AUSSTELLUNGSHÄUSER
  • SCHLÖSSER - UND PARKGESELLSCHAFTEN
  • WILDGEHEGE
  • STÄDTE
  • UNTERNEHMEN
  • BIBLIOTHEKEN

Näheres zur Person von Susett Heise:
 

Ich verfüge über langjährige professionelle Projektmanagement-Erfahrung und

bringe Fachwissen aus dem Online-Sektor mit. Hierbei liegt der Schwerpunkt

auf mobilen Anwendungen, Usability und Content Management im Allgemeinen.

Dabei ist mir besonders wichtig, dass die Technik dem Menschen dient und nicht anders herum.

Mein theoretisches Rüstzeug basiert auf zwei Studiengängen:

Donau-Universität Krems bei Wien
Universitäres Aufbaustudium "Ausstellungsdesign und  -management"
10/2015 - 11/2016 (Abschluss: "mit Auszeichnung")

Universität Passau
Universitäres Diplomstudium "Kulturwirtschaft"
1990 - 1995 (Abschluss: Diplom)

Im Rahmen meines Studiums an der Universität Krems habe ich mich auf Medien in Ausstellungen spezialisiert. Im Fokus stand vor allem die Untersuchung von Usability-Faktoren und wahrnehmungspsychologischen Aspekten bei der Audioguide-Entwicklung. Ziel war es zu erforschen, worauf bei der Entwicklung geachtet werden muss, damit Besucher länger zuhören und die Inhalte überdurchschnittlich gut behalten können.

Ergänzend dazu habe ich im Laufe der Jahre verschiedene Intensivkurse absolviert und ein breites Spektrum an Fachtagungen besucht. Einige aktuelle Beispiele hierfür sind die Kurse: "Medienpass Spielfilm", "Schreiben für's Hören" und die Tagung "Museums and the Internet" in 2016.

Im Laufe meiner über 15-jährigen Projekttätigkeit hat sich ein stabiles Netzwerk von Partnern und Spezialisten entwickelt, auf dessen Engagement und Kompetenz ich mich hundertprozentig verlassen kann. Hierzu gehören Grafikdesigner, Texter u.a. für Hörproduktionen, ein Tonstudio, Filmemacher, Programmierer, Bühnenbildner und andere Experten.

Ich freue mich darauf, mit Ihnen gemeinsam einige Exponaten aus der Vergangenheit wieder zum Sprechen zu bringen und so Wissen zu bewahren, dass in unserer schnellen Zeit vielleicht verloren ginge.

Hören Sie einfach einmal rein!

Es handelt sich hierbei um zwei charakteristische Hörproben für unterschiedliche Zielgruppen.

taktile Hörstation für Museum oder Ausstellung mit Zwei-Sinnes-Prinzip

Auszug aus Audioguide des Bandwebermuseums Wuppertal
mit taktiler Hörstation "Singvogel" (Sprecherin: Chris Nonnast)

Ausschnitt aus dem Kinderaudioguide - "Singvogel" - Sprecherin C. Nonnast
00:00
Ausschnitt aus dem Audioguide für Erwachsene "Schnürsenkel" - Sprecherin C. Nonnast - Unknown Artist
00:00
Das​​​​​ Projekt "Mehr Sinn":

Audioguide For All und unser Partner Tactile Studio haben das Projekt "Mehr Sinn" ins Leben gerufen.

Es steht für eine sinnträchtigere Vermittlung mit Hilfe der Kombination aus verschiedenen Sinneseindrücken:
> Sehen
> Tasten
> Riechen
> Hören

Audioguide Module sind hierbei an taktile Orientierungsstationen, Tast-Hör-Bücher oder auch an sprechende und betastbare Reproduktionen von Exponaten (3-D-Druck) gekoppelt.

Die Audiomodule sind in diversen Fremdsprachen mit unterschiedlicher inhaltlicher Komplexität, z.B. als deskriptiver Hörtext für erblindete Besucher und direkt am Tastobjekt verfügbar. 
Auch Höreinheiten in leichter Sprache oder Klanginstallationen sind möglich.
Das Hörerlebnis verbindet sich mit den anderen Sinneseindrücken zu einer Art "Konzert".

So wird das Verständnis auf emotionaler Basis stimmig untermauert.

Für alle Besucher entstehen so neuartige Erfahrungen und Interpretationen zur Ausstellung. 
Der Austausch wird für alle vielschichtiger durch neue Perspektiven und Einsichten.

2021 entwickelten wir einen Prototyp einer Tast-Hör-Station, speziell für Kunst.
Als Beispiel diente ein Selbstportrait von Vincent van Gogh. 

Audioguide For All entwickelte eine passgenaue multisensorische Audiodeskription für 
Tactile Studio, 
unserem Partner-Atelier, welches zwei Tastreliefs zum Selbstbildnis gestaltete.

Die multisensorische Tast-Hör-Kombination wurde in einem Workshop von erblindeten Menschen getestet. 
















Ziel des Projektes war es, ein Best Practice Beispiel für Audiodeskriptionen zu Kunstwerken zu schaffen. Darüber hinaus sammelten wir generelle Erkenntnisse für zukünftige Produktionen mit multisensorischem Charakter. 

Kurze Ausschnitte als Hörprobe finden Sie hier:

Einführung

Telegramm "Zeit und Gemälde"

Audiodeskription in sinnlicher Vielfalt

Vincents Welt

Danksagung


Tactile Studio und Audioguide For All danken allen involvierten Personen herzlich für die Unterstützung dieses Kunstprojektes. Unser Dank gilt darüber hinaus der Förderung des FondsSoziokultur, im Rahmen des BKM Programmes „Neustart Kultur“.
Foto eines von zwei taktilen Elementen der Tast-Hör-Station zum Selbstbildnis von van Gog. Mit Hilfe einer Klang-Szenografie wird hier das Tasten und Hören verknüpft. Auch eine Audiodeskription ist eingebunden. Blinde Menschen haben in einem Workshop die Tast-Hör-Kombination getestet. Danach wurde die auf Basis des Feedbacks nochmals optimiert. Es entstand so eine treffsichere Lösung für Kunst Vermittlung für eine Ausstellung oder ein Museum.
inklusive Tastplatte zur Pinselführung und Maltechnik auf Selbstbildnis von Vincent van Gogh
 
bkm_neustart_kultur_wortmarke_neg_rgb_rz_WEB.png
fs-sw_WEB.jpg
bkm_2017_web2x_de_1WEB.gif
Wenn Sie generell mehr zu diesem Thema erfahren möchten, kontaktieren Sie uns sehr gerne hier.
Ein Kind ertastet im Museum ein Exponat. Das Objekt ist ein 3 D Druck einer Taube in Lebensgröße. Zusätzlich hört das Kind die Stimme des Vogels und weitere wissenswerte Fakten. Mit Brailleschrift ist auf einer orangefarbigen Tischplatte weitere Information zum Exponat erhältlich. auf

Fotoquelle: Tactile Studio

Das Foto stellt eine blaue Orientierungsstation mit ertastbarer Übersichtskarte dar. Die Station sieht aus wie ein Tisch, dessen blaue Tischplatte angekippt ist, dass alle den Inhalt gut erkennen und ertasten können. Das ist auch in sitzender Position möglich. Es ist eine sehr formschöne Orientierungsstation in einem französischen Museum. Folgende Informationsarten sind enthalten: Weiße Schriftzeichen, Brailleschrift, taktile Lagepläne zu den Laufwegen durch die Museumsanlage, die wichtigsten Exponate und Orientierungspunkte, ein Kompass sowie auf der rechten Hälfte des Orientierungstisches Detailangaben zu einem markanten Exponat einem sehr hohen Obelisken. Über einen Kopf können Hörtexte in verschiedenen Sprachen und Sprachausprägungen zugleich gehört werden. So können z.B. erblindete Menschen gleichzeitig den Plan ertasten und Informationen dazu anhören. Die Orientierungsstation ist eine runde Sache für alle Museumsbesucher, denn sie gibt jedem die relevanten Informationen aus.

Fotoquelle: Tactile Studio

Das Foto zeigt einen Schlosspark. Die Sonne scheint, es ist Frühling. Im Vordergrund ist eine große leicht angeschrägte Bronzetafel zu sehen. Sie dient dem Überblick und zeigt in Form verschiedener Reliefs unterschiedliche Fassaden der Schlossgebäude. Auch Texte u.a. in Braillschrift sind zu sehen. Weiterhin ist ein Tonsymbol enthalten. Es dient zur Verdeutlichung, dass auch Hörinformationen zur Verfügung gestellt werden.

Fotoquelle: Tactile Studio